Quelle

Eine Quelle ist der Ausgangspunkt eines natürlichen Gewässers, das die Umgebung fruchtbar und urbar macht, und daher für die Wasserversorgung einer Ansiedlung oder menschlichen Gemeinde unerlässlich. Es wundert kaum, dass sich um die Quellen, da sie eine so zentrale Bedeutung  für die menschliche Besiedlungs- und Kulturpolitik hatten, seit frühester Zeit zahllose Bräuche und Legenden ranken. Quellen seien von meist guten Geistern, den so genannten Quellgeistern, beseelt, und besonders begabte oder hellsichtige Menschen könnten diese Wesen sogar sehen, die meist wie Naturgeister oder Elementargeister des Wassers (weibliche Nixen, Undinen) geschildert werden.

Im Altertum bekannte gallo-römische Quellgottheiten waren die Nymphen (Naturgeister des Wassers) Rosmerta und Sirona, denen viele Tempel und Heiligtümer gewidmet waren. In der volkstümlichen Magie spielen Quellen eine große Rolle, denn das in ihnen enthaltene Wasser gilt nicht nur als besonders frisch und gesund, sondern auch als zauberkräftig. Viele Rituale der klassischen und volkstümlichen Magie beinhalten frisches Quellwasser, um den Zauber zur Wirkung zu bringen. Heute belebt der moderne Wicca-Kult, der ursprünglich aus England stammt, mit seiner Neuentdeckung der alten magischen Traditionen den Glauben an die wirkmächtige Rolle des Quellwassers neu. Ein Grund mehr, unsere Umwelt zu schützen, um dieses zauberkräftige Element zu erhalten – denn magische Arbeit ist auch mit praktischer Achtung für die Natur verbunden!


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